13.06.2019

Elektrogrill vs. Kohlegrill

Der Elektro-Grill ist besser als sein Ruf. Oft belächelt von Grillspezialisten, ist der Elektro Brutzler jedoch nicht zu unterschätzen. Elektro vs. Kohle schweizstrom macht den Vergleich:

Geschmack

Für Liebhaber des Holzkohlegrills ist der typisch rauchige Geschmack des Grillguts vom Kohlegrill das entscheidende Kriterium. Das Fleisch wird dadurch besonders aromatisch und erhält einen rustikalen Geschmack, den viele lieben. Beim Elektrogrill fällt das rauchige Aroma weg, der Geschmack des Grillguts bleibt unverfälscht. Dabei können bei längerem Braten natürlich dennoch schmackhafte Röstaromen entstehen.

Zeit und Temperatur

Die Kohle braucht ihre Zeit, um eine gute Grilltemperatur zu entwickeln. Oft ist schon das Anzünden eine länger andauernde Angelegenheit. Mit etwa 30 Minuten Vorbereitungszeit der Kohle sollte man schon rechnen. Der E-Grill ist schneller am Start: einfach das Netzteil in die Steckdose stecken, kurz aufheizen lassen und schon kann gegrillt werden. Die Temperatur lässt sich beim Elektrogerät einstellen. Die richtige Temperatur beim Kohlegrill zu erreichen ist reine Gefühls- und Erfahrungssache.

Handhabung

Ein Manko des Elektrogrills ist, dass er Strom benötigt. Damit verliert er in Sachen Flexibilität an Punkten. Für Balkongriller ist das kein Problem – der Stromer ist somit die optimale Lösung für Balkonien. Der Holzkohlegrill hingegen ist mobiler und kann zum Beispiel auch in den Park mitgenommen werden. Der Nachteil: Es sind Kohle und Anzünder nötig, um das Grillen in Gang zu bringen.

Beim Holzkohlegrill muss die Kohle natürlich erst richtig abkühlen, bevor man sie in der Restmülltonne entsorgen kann. Wenn man auf das Kaltwerden der Asche warten muss, ist das Aufräumen folglich wesentlich zeitintensiver als beim E-Modell, das keine Abfallprodukte hinterlässt. Eine ordentliche Reinigung des Rosts ist bei beiden Grilltypen nötig – am besten noch am gleichen Tag, damit der Schmutz nicht zu sehr eintrocknen kann.

Sicherheit & Gesundheit

Safety first! Hier hat der Elektrogrill klar die Nase vorn. Der Holzkohlegrill muss durch seinen Funkenflug und die Brandgefahr ständig im Auge behalten werden. Der Elektrogrill gilt allgemein als sicherer. Doch er erzeugt auch eine enorme Hitze, weshalb sich Fetttropfen entzünden können. Daher ist es ratsam, den E-Grill ebenfalls gut zu beaufsichtigen.

Der Qualm des Kohlegrills ist gesundheitsschädlich. Vom Rost tropfendes Fett kann giftige Stoffe freisetzen, die sich am Grillgut festsetzen können. Der Rauch sollte auf keinen Fall eingeatmet werden.

Unser Fazit: Das Team von schweizstrom bevorzugt den sichereren, in Sachen Rauchentwicklung gesünderen und leicht zu handhabenden Elektrogrill, mit dem der pure Geschmack des Grillguts erhalten bleibt. Wem der Rauchgeschmack dennoch fehlt, kann zu Räucherchips greifen – eine gesündere Alternative.

Für welchen Grilltyp du dich auch entscheidest, zur Kühlung des Grillguts oder gegebenenfalls zum Betrieb eines E-Grills ist ökologischer Strom am besten.