16.07.2019

Tipps, wie du deine Wasserkosten senken kannst

Warum sollte man neben den Kostengründen überhaupt Wasser sparen?
Wasser und Energie gehören zusammen wie Topf und Deckel. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist Energiesparen prinzipiell immer gut. Unser Wasser aus der Leitung wird in Wasserwerken sorgfältig aufbereitet. Das kostet natürlich reichlich Energie. Zudem wird die Wasserqualität streng kontrolliert: Leitungswasser ist das in Deutschland am strengsten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Du kannst dir also bedenkenlos Leitungswasser in deiner neuen Trinkflasche von SIGG mit auf Arbeit, Wandertour oder ins Fitnessstudio mitnehmen. Du hast keine SIGG-Flasche? Dann gewinne jetzt die hochwertige Trinkflasche des beliebten Schweizer Herstellers bei unserem Bilderrätsel:

 

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Für das Erhitzen von Leitungswasser wird besonders viel Energie benötigt. Etwa 14 Prozent des Energieverbrauchs in einem Privathaushalt beansprucht Warmwasser.

Wer diese Energie einsparen will, dreht den Wasserhahn kälter und handelt damit umweltbewusst.

Hier kannst du Wasser sparen

Der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser liegt bei 127 Litern. Dort wo viel Wasser verbraucht wird, lässt sich auch viel Energie einsparen.

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Wie die Grafik zeigt, können wir vor allem bei der Körperpflege, die mit über 45 Liter Wasser täglich zu Buche schlägt, ordentlich einsparen. Wenn hier weniger Warmwasser verbraucht wird, macht sich das positiv auf der nächsten Kostenabrechnung bemerkbar! Es gibt aber noch weitere Posten mit gutem Einsparpotenzial.

7 Tipps zum Wassersparen

  • Duschen statt Baden: Beim Baden verbrauchen wir fast zweimal so viel Wasser wie beim Duschen. Für ein Vollbad benötigt man etwa 150 Liter Wasser. Beim Duschen hingegen fallen ca. 70 Liter an.
  • Wasserstrahl optimieren: Sämtliche Wasserhähne in der Wohnung können mit Durchflussbegrenzer, die nur wenige Cents kosten, ausgestattet werden. Der Einsparungseffekt ist mit ca. 50 % beträchtlich.

In der Dusche kannst du mit einem Sparduschkopf den Verbrauch senken. Sie optimieren den Wasserstrahl durch Düsen oder Verengungen, ohne das ein Komfortverlust beim Duschen entsteht.

  • Händewaschen: Du musst den Wasserhahn in der Regel nicht voll aufdrehen, um dir die Hände zu waschen – so vermeidest du auch lästige Wasserspritzer auf der Kleidung. Drehe den Wasserhahn ab, während du dich einseifst – das spart zusätzlich Wasser und Energie.
  • Geschirrspüler & Waschmaschine: Beim Kauf beider Geräte solltest du darauf achten, dass sie möglichst wenig Wasser und Strom verbrauchen (Effizienzklasse A+++ ist am besten). Zudem sollten die Geräte ein Eco-Programm bzw. einen Öko-Waschgang haben. Sowohl Geschirrspüler als auch Waschmaschine müssen bei jedem Reinigungsgang gut gefüllt sein, um kein Wasser oder Strom zu verschwenden.

Wer denkt, Geschirr mit der Hand sparsamer abwaschen zu können, liegt in der Regel falsch: Ein gut gefüllter Geschirrspüler ist wassersparender als das händische Abwaschen.

Mit modernen Kaltwaschmitteln kannst du auch die Waschgänge deiner Waschmaschine drosseln – über 40 °C sind kaum mehr nötig.

  • Garten: Deinen Garten musst du nicht mit Leitungswasser bewässern – lieber kostenloses Regenwasser auffangen! Bei Trockenheit im Sommer kannst du den Rasen auch etwas länger wachsen lassen, so trocknet er langsamer aus.
  • Weniger Fleisch essen: Das klingt zunächst paradox – was soll der Wasserverbrauch mit Fleisch zu tun haben? Es geht dabei nicht um den direkten, sondern den indirekten Verbrauch, auch virtueller Wasserverbrauch Die Fleischproduktion benötigt sehr viel Wasser: Für ein Kilogramm Rindfleisch fallen fast 15.000 Liter Wasser an - das entspricht 100 Badewannen voller Wasser.