28.02.2019

Mit Zero Waste gegen den Klimawandel

Mit schweizstrom gegen Müll
Viele sollten mit dem Begriff „Zero Waste“ (zu Deutsch keine Verschwendung) etwas anfangen können. Immerhin nimmt Nachhaltigkeit in fast jedem unserer Lebensbereiche eine immer größere Rolle ein und stärkt somit das Bewusstsein für die ernsten Klima- und Umweltprobleme unseres Planeten.

Zero Waste ist eine moderne und konsequente Maßnahme, Nachhaltigkeit in kleinen Schritten in den persönlichen Alltag zu integrieren.

Glücklicher leben ohne Müll

Populär wurde dieses Konzept durch die Amerikanerin Bea Johnson, welche dank ihrem Blog und Buch „Zero Waste- glücklicher leben ohne Müll“ eine neue Bewegung ins Leben rief, die bis heute zahlreiche Menschen dazu inspiriert, der Umwelt zuliebe umzudenken. Sie selbst produziert übrigens nach jahrelanger Erfahrung und Recherche mit ihrer Familie mittlerweile gerade mal 1 Liter Abfall pro Jahr. Zum Europa-Vergleich: In Deutschland verzeichnete das Statistische Amt der Europäischen Union im Jahr 2016 einen jährlichen pro Kopf Verbrauch von 626 kg und konkurriert damit auf dem siebten Platz mit den Europameistern der Müllproduktion in Dänemark, Norwegen und der Schweiz.

Zero_Waste

Quelle: euronews.com

Wie lautet die Zauberformel für ein effizientes Zero Waste?

  1. Verweigern (was wir nicht brauchen)

Im ersten Schritt geht es darum, ein Gefühl für unnötige Objekte zu entwickeln, die ungefragt in unser Leben treten und die wir bewusst verweigern könnten. Dazu zählt das Shampoo aus dem letzten Hotelbesuch genauso wie Werbeprospekte oder Kassenquittungen.

  1. Reduzieren (was wir nicht brauchen und was nicht verweigert werden kann)

Im zweiten Schritt wird die Vermeidung von Abfall noch eine Stufe schwieriger und stellt Anfänger des Zero Waste Lifestyles vor logistische und organisatorische Herausforderungen. Es geht darum, das Volumen unseres Konsums zu verringern, indem wir möglichst unverpackte Lebensmittel kaufen, das Auto weniger benutzen, auf einige Haushaltsgeräte verzichten und die Anzahl ausgedruckter Mails verringern.

  1. Wiederverwenden (was wir konsumieren und was wir weder verweigern noch reduzieren können)

In unserer Konsumgesellschaft ist es „normal“, kaputte Gegenstände sofort wegzuwerfen, statt sie reparieren zu lassen. In diesem Schritt dreht sich deshalb alles um Wiederverwendung und den Gebrauch von Behältern sowie Geräten aus nachhaltigen Materialien statt Plastik.

  1. Recycling (recyceln, was wir nicht verweigern, reduzieren oder wiederverwenden können)

Anders als es die Meisten vielleicht erwarten würden, ist Recycling nicht das Hauptziel eines Zero Waste Lifestyles, sondern sollte sogar weitgehend vermieden werden. Wenn die anderen Schritte erfolgreich durchgeführt werden konnten, bleibt hoffentlich sowieso nicht mehr viel zum Recyceln übrig. Recycling soll an dieser Stelle alles andere als in einem schlechten Licht dastehen, aber es darf nicht vergessen werden, dass Recycling für unsere Umweltprobleme keine Ideallösung ist. Der Recycling-Prozess besteht daraus, ein Objekt in seinen Eigenschaften so zu verändern, dass damit etwas Neues, Brauchbares entsteht. Dieser Vorgang erfordert allerdings ökologische Ressourcen und die Arbeitsweise ist meist nicht gerade von Nachhaltigkeit geprägt.

  1. Kompostieren (den Rest kompostieren)

Der letzte Schritt ist am einfachsten zu befolgen und wird von den meisten Haushalten bereits heute eingehalten, da sich Obst- und Gemüsereste sowie andere organische Abfälle leicht zu Kompost verwerten lassen. Zudem tut man gleichzeitig etwas Gutes für unsere Erde, da diese Abfälle wichtige Nährstoffe weitergeben.

Wer sich für den Zero Waste Lifestyle entscheidet, muss in fast allen Lebensbereichen lernen umzudenken und intelligente Lösungen zur Reduzierung seines persönlichen Abfallberges finden. Das ist eine Herausforderung mit Mehrwert, welche sich in unserer Gesellschaft zurzeit immer stärker zum Trend entwickelt.

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Wer nach den Zero Waste-Prinzipien lebt, hat deutlich weniger zu entsorgen und spart auch noch eine Menge Zeit, welche für bereichernde Dinge im Leben verwendet kann, statt sich um seinen Abfall zu kümmern. Zum Beispiel könntest du dir mit der eingesparten Zeit Gedanken um eine effizientere Energielösung für dein Zuhause machen. Erfahre unter „Nullenergiehaus – geht das?“ mehr über energiebewusstes Wohnen.